„BauKultur“ ist das Motto der 11. JUNG Architekturgespräche in Köln. „BauKultur“ ist als offener Begriff in vielerlei Hinsicht auslegbar. Die Bundesstiftung Baukultur definiert ihn als wesentlichen Bestandteil, „um eine Umwelt zu schaffen, die als lebenswert empfunden wird. (…) Ihre Herstellung, Aneignung und Nutzung ist ein gesellschaftlicher Prozess, der auf einer breiten Verständigung über qualitative Werte und Ziele beruht.“ Somit geht „BauKultur“ uns alle an: Nicht nur Architekten auch private Bauherren, die öffentliche Hand und die Politik sollten sich um eine Verbesserung der Qualität unserer bebauten Umwelt bemühen und so unsere gesellschaftliche und ökonomische Situation verbessern.
Denn „BauKultur“ gestaltet Zukunft!
Mit dem Jugendzentrum Nepomuk in Starnberg und dem Projekt Werft & Wohnen in Nidau am Bieler See gestalteten Goetz Castorph Architekten und Stadtplaner aus München zwei Gebäude mit hohem baukulturellem Anspruch. Anhand dieser und weiterer aktueller Projekte präsentiert Prof. Dr. Matthias Castorph seine individuelle Haltung zur „BauKultur“.
Mit dem Wiederaufbau des Neuen Museums in Berlin demonstrierten David Chipperfield Architects ihren Umgang mit deutschem Baukulturgut. Eines der aktuellen Projekte des Büros ist die Generalsanierung der Neuen Nationalgalerie in Berlin. Prof. Alexander Schwarz, Partner der Berliner Dependance, wird seinen Standpunkt zur „BauKultur“ anhand ausgewählter Projekte erläutern.
Fachlich ergänzt wird die Gesprächsrunde durch Michael Arns, ARNSArchitektBDA und Vizepräsident der Architektenkammer NRW sowie Mitglied verschiedener Beiräte für Stadtgestaltung. Die Veranstaltung moderiert Christof Bodenbach, Pressesprecher der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen.