Telomere sind die Schutzkappen unseres Erbgutes, der sogenannten DNA, und spielen eine zentrale Rolle beim Alterungsprozess. Diese Schutzkappen verkürzen sich durch unser gesamtes Leben hindurch und begrenzen die Lebensdauer unserer Zellen. Sind sie zu kurz, können Stammzellen keine Gewebe mehr erneuern. Was sagt die Länge der Telomere über unser Risiko, im Alter zu erkranken, aus? Gibt es Therapien, die Telomere verlängern können und Zellen unsterblich machen?
Zwei international führende Experten erklären die Ursachen des Alterns unserer Zellen und welche Bedeutung der Schutz des Erbguts bei den Krankheiten des Alters und insbesondere bei der Krebsentstehung hat.
»Telomere: Schutzkappen unserer Chromosomen«
Stephanie Panier leitet eine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln. Dr. Panier untersucht, wie Telomere geschützt und stabil gehalten werden, damit Zellen gesund funktionieren können.
»Telomere in der Diagnostik und Therapie«
Jan Karlseder, Wissenschaftlicher Direktor, Vizepräsident und Professor am Salk Institute für Biological Studies, San Diego, USA, forscht weltweit führend auf dem Gebiet der Telomerbiologie.
Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe des CECAD (Cologne Excellence Cluster on Aging and Aging-Associated Diseases) zu den »Herausforderungen und Chancen einer alternden Gesellschaft – Zukünftige Aufgaben und Perspektiven für (bio-)medizinische Forschung und Krankenversorgung« in der Fritz Thyssen Stiftung.