Aktuelle Veranstaltungen

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die Veranstaltungen in der Fritz Thyssen Stiftung.
Bitte beachten Sie die jeweiligen Hinweise zum Anmeldeverfahren.

Do, 24.08.2017 -
Sa, 26.08.2017
SoundTrack_Cologne 14
Kongress
öffentlich

SoundTrack_Cologne findet 2017 zum 14. Mal statt. Es ist der größte deutsche Fachkongress für Musik und Ton in Film, Games und TV und Impulsgeber der wachsenden europäischen Festival- und Kongresslandschaft.
In rund 40 Diskussionsrunden, Panels, Workshops und Networking Events stehen aktuelle Entwicklungen in Kultur, Recht, Markt und Technik der Medienmusik im Fokus, sowie Business-Cases, Professionalisierung und Vernetzung.

Gäste sind in diesem Jahr u.a. die Filmkomponist/innen Hauschka, Lesley Barber, Johnny Klimek, Tom Stöwer, Beckmann, die Games-Komponisten Gareth Coker, Petri Alanko, Bobby Tahouri, Jeff Rona, die Serien-Komponisten Mark Snow, Michael Price, Carly Paradis, Walter Mair u.v.m. Ehrenpreisträger von SoundTrack_Cologne 2017 ist Bruce Broughton.

Mit seinem Filmprogramm SEE THE SOUND zeigt SoundTrack_Cologne das breite Spektrum der Verbindung zwischen Bild und Ton und bringt außergewöhnliche Filme über Musik, die sonst kaum im normalen Kinoprogramm zu finden sind, auf die große Leinwand. Im Rahmen des Filmprogramms sind vom 23. bis 27. August insgesamt zehn deutsche Premieren und zahlreiche NRW Premieren in Köln zu sehen.

Do, 31.08.2017
19:00 Uhr
KunstBewusst
2 x Berlin: Museum und Gesellschaft
Prof. Peter-Klaus Schuster
Vortrag
öffentlich

Vortrag in der Reihe „Museum und Sammlung“.

Ausgehend von zwei zentralen Berliner Kulturbauten – dem neu entstehenden Humboldtforum sowie dem geplanten Bau eines Museums der Moderne von Herzog & de Meuron – wird Peter-Klaus Schuster eine Perspektive auf das Thema Museum und Gesellschaft eröffnen. Denn diese beiden Berliner Kulturprojekte verdeutlichen Entwicklungen und weisen auf Fragestellungen hin, die wir uns insgesamt in Wahrnehmung und Umgang mit musealen Inhalten und Zielsetzungen stellen müssen. Schusters Ausgangsthese ist, dass Museen als wesentlicher Grundstein für die Entwicklung von Zivilgesellschaften gelten können. Aber wie trägt man diesen gesellschaftskulturellen Impuls nun sinnstiftend in die Zukunft.
Prof. Peter-Klaus Schuster ist Kunsthistoriker, Ausstellungskurator und Museumsdirektor.

Fr, 08.09.2017
09:00 Uhr
Politische Kommunikation von Wissenschaftseinrichtungen
Workshop
öffentlich

Hintergrund und Thematik
Hochschulen und Forschungseinrichtungen stehen seit jeher in vielfältiger dichter Interaktion mit politischen Akteuren. Zu ihren ständigen Kernaufgaben zählte und zählt, formell wie informell den Dialog mit politischen VertreterInnen zu pflegen. Gerade im Kontext sich verändernder politischer Rahmensetzungen im Wissenschaftsbereich (etwa von Initiativen und neuen Gesetzesvorlagen von Bund und Ländern) gewinnen politische Kommunikation und Kommunikationsfähigkeit für Schnittstellen des Wissenschaftssystems mit der Politik noch größere Bedeutung.
Hier setzt der Workshop „Politische Kommunikation von Wissenschaftseinrichtungen“ an und liefert den TeilnehmerInnen ein Instrumentarium, um Rahmen, Methoden und Grenzen der politischen Kommunikation besser zu verstehen. Auf Basis dieses Instrumentariums bietet der Workshop den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, die politische Kommunikation ihrer jeweiligen Wissenschaftseinrichtung weiter zu stärken und sich in diesem Feld zu professionalisieren.

Inhalte
Wissenschaftseinrichtungen als politische Akteure, rechtliche und organisatorische Grundlagen | Politische Kommunikation: Themenfelder und Contact Points | Beratungsansätze im politischen Entscheidungsprozess | Erarbeitung individueller politischer Kommunikationskonzepte aller TeilnehmerInnen

Zielgruppe

Interessierte Personen aus dem Wissenschaftssystem, die in Interaktion mit politischen Akteuren stehen bzw. an Schnittstellen mit Ministerien, Verbänden und anderen politischen Stakeholdern kommunikativen Austausch pflegen.

Mi, 27.09.2017
09:00 Uhr
form follows function - rechtliche Gestaltungen in der Wissenschaft
Workshop
öffentlich

Inhalte und Ziele
Neugründungen von Instituten, Forschungseinrichtungen oder Hochschulen, Kooperationen zwischen unterschiedlichsten Einrichtungen im Wissenschaftssystem oder mit Unternehmen, Neuausrichtungen bestehender Einheiten: Im Kontext solcher Vorhaben spielt die Frage nach der gewählten Rechtsform eine wichtige Rolle. Steuer-, beihilfe oder tarifrechtliche Aspekte sind dabei ebenso wichtig wie Haftungsfragen oder haushaltsrechtliche Konsequenzen. (g)GmbH, e.V., Stiftung, Körperschaft des öffentlichen Rechts – diese Werkstatt bietet zunächst einen fundierten Einblick in Formen und Folgen. Die Arbeit mit einer „Interessensmatrix“ hilft, Anforderungen an die zu wählende Rechtsform präzise zu beschreiben und passgenaue Entscheidungen zu treffen. Durch Fallstudien und praktische Beispiele aus dem Arbeitsalltag beziehen die TeilnehmerInnen die Inhalte auf ihre tägliche Praxis.

Inhalte
Überblick über die Rechtsformen; z.B. (g)GmbH, e.V., Körperschaft des öffentlichen Rechts, Stiftung | Formen und Folgen: Steuerliche Konsequenzen | Haftungsrechtliche Konsequenzen | Tarifrechtliche Konsequenzen | Arbeitsrechtliche Konsequenzen | Wettbewerb und Beihilferecht | Haushaltsrechtliche Folgen | Die passende Form finden: Interessensmatrix | Implikationen für die Governance – Aufgaben, Kompetenzen, Verantwortung | Fallstudien | Beispiele

Zielgruppe
Der Workshop Form Follows Function richtet sich an MitarbeiterInnen in koordinierten Programmen, An-Instituten, von Hochschulen (z. B. Stäben, Rechts- und Finanzdezernaten) sowie in außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die sich mit der Wahl der Rechtsform von wissenschaftlichen Einrichtungen auseinandersetzen. Angesprochen sind zudem Personen aus intermediären Organisationen, Ministerien oder Stiftungen, die sich mit der Frage der rechtlichen Gestaltung aus einer politischen Perspektive beschäftigen.

Mo, 16.10.2017 -
Di, 17.10.2017
Mediation und Konfliktmanagement für Ombudspersonen
Workshop
öffentlich

Hintergrund und Thematik
Ombudspersonen stehen in Auseinandersetzungen für Redlichkeit in der Wissenschaft an »vorderster Front«: Sie kanalisieren und bewerten disparate Informationen, begleiten die verschiedenen Akteure und sorgen für wertschätzende Lösungen. Ombudspersonen stehen für gute wissenschaftliche Praxis – und dabei zugleich zwischen KollegInnen, Fakultäten und den Leitungen von Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen. Die Klärung der Rolle und Aufgaben sowie die Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen bilden die Basis für eine erfolgreiche Arbeit als Ombudsperson und sind Bestandteil des Workshops. Darüber hinaus bingt der Workshop Ombudspersonen aus unterschiedlichen Einrichtungen in eine geschützte Interaktionsbeziehung, um gemeinsam Rahmenbedingungen und Handlungsfelder zu klären und auszuleuchten. Das Zentrum für Wissenschaftsmanagement e.V. hat den Workshop für Ombudspersonen in enger Abstimmung und Rückkoppelung mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft entwickelt.

Zielgruppe
Die Workshops richten sich an alle Ombudspersonen an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen.