Zahlen, Daten, Fakten

Der größte Teil der Mittel fließt in die Projektförderung, gefolgt von Stipendien und wissenschaftlichen Veranstaltungen.

„Geschichte, Sprache und Kultur“ stellt jährlich den größten Förderbereich der Fritz Thyssen Stiftung dar. Meist über die Hälfte der insgesamt bewilligten Mittel kommen ihm zugute. Die Bereiche „Staat, Wirtschaft und Gesellschaft“ sowie „Medizin und Naturwissenschaften“ machen jährlich jeweils rund 20 Prozent der insgesamt bewilligten Fördermittel aus. Die Internationalen Stipendien- und Austauschprogramme stellen den kleinsten Förderbereich der Fritz Thyssen Stiftung dar.


Fördermittel nach Förderbereichen

  • Geschichte, Sprache und Kultur: 8,2 Mio. €
  • Staat, Wirtschaft und Gesellschaft: 5,0 Mio. €
  • Medizin und Naturwissenschaften: 2,8 Mio. €
  • Int. Stipendien- und Austauschprogramme: 0,7 Mio. €

Die Stiftung nimmt Anregungen und Anträge entgegen, entfaltet jedoch auch Initiativen, definiert im Rahmen ihrer Förderbereiche besondere Schwerpunkte und regt thematisch interessierte und ausgewiesene Wissenschaftler zu Untersuchungen an. Dabei begrüßt sie es, wenn auch die Kapazität und die Ansätze ausländischer Wissenschaftler in ihre Arbeit einbezogen werden können. Die Stiftung veranstaltet wissenschaftliche Symposien und Vorlesungsreihen und hat eine Reihe von Modellprogrammen zur Förderung besonders befähigter Nachwuchswissenschaftler geplant und organisiert.

Die Fritz Thyssen Stiftung kooperiert auch mit anderen Institutionen, wie beispielsweise dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem Auswärtigen Amt. Gemeinsam verleihen sie jährlich den Preis „Geisteswissenschaften International“. Die Preisgelder dienen der Übersetzung prämierter geistes- und kulturwissenschaftlicher Werke ins Englische.

Eigene Forschungsinstitute oder Lehreinrichtungen unterhält die Stiftung nicht. Sie fördert grundsätzlich auch keine Projekte, die sich auf Bereiche beziehen, aus denen die Erträge der Stiftung stammen.