Im Förderungsschwerpunkt "Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung" werden molekularbiologische Untersuchungen über Krankheiten unterstützt, deren Entstehung entscheidend auf Gendefekten beruht oder bei denen Gene zur Entstehung komplexer Krankheiten beitragen. Bevorzugt unterstützt werden jüngere Wissenschaftler mit einschlägigen Erfahrungen auf dem Gebiet des Forschungsschwerpunktes.
Bevorzugt gefördert werden folgende Vorhaben:
- Die funktionelle Analyse von Genen für monogene und komplex-genetische Krankheiten in vitro und in vivo
- Die Etablierung und Evaluation von Zell- und Tiermodellen zu genetisch bedingten Erkrankungen
- Die Analyse von prädisponierenden oder die Krankheit modifizierenden Genen
Nicht gefördert werden:
- Rein methodologische Untersuchungen
- Deskriptive populationsgenetische Untersuchungen sowie Linkage- und Assoziationsstudien
- Forschungsvorhaben ohne direkten Krankheitsbezug
- Forschungsvorhaben zu Infektionskrankheiten
- Diagnostische und überwiegend therapieorientierte Vorhaben
Informationen zu Antragstellung, Antragsfristen etc. können den allgemeinen Hinweisen der Stiftung entnommen werden. Darüber hinaus sind im biomedizinischen Bereich im Rahmen von Projektanträgen folgende Punkte zu beachten:
- Bei klinisch tätigen Forschern geht die Stiftung davon aus, dass der/die Geförderte während der Laufzeit des Projektes von der klinischen Arbeit zu mindestens 80 Prozent freigestellt wird. Eine entsprechende Bestätigung der Klinikleitung ist dem Antrag beizulegen.
- Der Antrag sollte informieren über Thema, Fördersumme und den voraussichtlichen Abschlusstermin derzeit vom Antragsteller mit Unterstützung anderer Förderungseinrichtungen bearbeiteter Projekte.

