Druckbeihilfen

Die Druckbeihilfe unterstützt die Publikation von wissenschaftlichen Ergebnissen, die aus bereits  von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten Vorhaben (Projekte, Tagungen, Stipendien, Reisebeihilfen) hervorgehen.


GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN UND VORAUSSETZUNGEN

  • Ein Antrag auf Übernahme von Druckkosten ist erst nach Abschluss eines von der Stiftung geförderten Vorhabens möglich.
  • Anträge auf Gewährung von Druckbeihilfen sind vom Verfasser oder Herausgeber zu stellen. Sollte der Verfasser bzw. Herausgeber nicht Bewilligungsempfänger des von der Stiftung geförderten Vorhabens sein, aus dem die geplante Publikation hervorgeht, ist eine Einverständniserklärung des Bewilligungsempfängers beizufügen.
  • Der Druck von Dissertationen oder Examensarbeiten wird grundsätzlich nicht gefördert.
  • Ebenso sind Druckbeihilfen zur Senkung des Ladenpreises nicht möglich.
  • Bei Tagungsbänden ist die Druckbeihilfe auf maximal € 5.000,- zzgl. MwSt. begrenzt.
  • Druckbeihilfen werden in der Regel als nicht rückzahlbare Beihilfen gewährt.
  • Die Stiftung nimmt zur Entlastung ihrer Fachgutachter grundsätzlich keine Anträge in parallele Bearbeitung zu anderen Förderinstitutionen. Ein von einer anderen Förderinstitution abgelehnter Antrag kann mit entsprechenden Erläuterungen bei der Stiftung eingereicht werden.
  • Die Revision bereits von der Stiftung abgelehnter Anträge ist in der Regel nicht möglich.

VORSCHLAG ZUR GLIEDERUNG DES ANTRAGS

  • Angaben zum Antragsteller und zum von der Stiftung im Vorfeld geförderten Vorhaben
  • Hochschule/Forschungseinrichtung
  • Titel des Werkes
  • kurze Zusammenfassung des Inhalts
  • Erklärung, dass der Antrag oder ein ähnlicher Antrag keiner anderen Fördereinrichtung vorliegt oder vorgelegen hat (gegebenenfalls bittet die Stiftung um eine entsprechende Erläuterung)

Beizufügen sind:

  • das vollständige Manuskript auf einem Datenträger (pdf-Format). Kein Papierausdruck!
  • die auf einem Formblatt (Vorberechnung und Abrechnung für Bücher) aufgestellte Vorberechnung des Verlages über die Herstellungskosten und die erwartete Beihilfe. Die Stiftung behält sich vor, weitere Angebote einzuholen oder einholen zu lassen.

Die Antragsunterlagen sind in einfacher Ausfertigung (nicht geheftet oder gebunden) postalisch zu übermitteln. Die Antragstellung kann in deutscher oder in englischer Sprache erfolgen.

EINREICHUNGFRISTEN

Anträge auf Druckbeihilfe können der Stiftung jederzeit vorgelegt werden. Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel acht bis zehn Wochen.

BEWILLIGUNG, AUSZAHLUNG UND ABRECHNUNG

Bewilligungsbedingungen
Die Bewilligung wird dem Autor (Herausgeber) und dem Verlag mitgeteilt. Mit der Annahme der Bewilligung verpflichten sich Autor (Herausgeber) und Verlag:

  • bei wesentlichen Änderungen des Manuskripts das Einverständnis der Stiftung vor Satzbeginn einzuholen,
  • die Bedingungen im Bewilligungsschreiben (Termine, Auflagenhöhe, Ladenpreis, Freiexemplare, Rückzahlungen) nicht ohne schriftliche Zustimmung der Stiftung zu ändern,
  • der Stiftung mitzuteilen, wenn von dritter Seite Beihilfen gegeben werden.

Auszahlung und Abrechnung
Die Beihilfe wird gezahlt

  • sobald das Werk erschienen,
  • die im Bewilligungsschreiben festgelegte Zahl der Freiexemplare bei der Stiftung eingegangen und
  • die auf dem Formular erstellte Schlussabrechnung über die tatsächlich entstandenen Kosten vorgelegt, geprüft und anerkannt sind.

Die finanzielle Abwicklung erfolgt unmittelbar zwischen Verlag und Stiftung.

Teilzahlungen können geleistet werden. Voraussetzung ist grundsätzlich, dass die Publikation unverzüglich hergestellt wird.