Aktuelles

Arbeitskreis Bodendenkmäler im Rheinland -
Archäologisches Gedächtnis der Städte
Osttor mit Spundwand-Rekonstruktion

Vortrag von Matthias Wemhoff, Museum für Vor- und Frühgeschichte (Berlin) Donnerstag, 6. April 2017 | 19:00 Uhr

Europas reiches kulturelles Erbe ist maßgeblicher Bestandteil unserer gemeinsamen europäischen wie auch lokalen Identität. Mit dem Europäischen Kulturerbejahr 2018 werden alle Bürger eingeladen, ihr gemeinsames Kulturerbe zu erleben. Alle öffentlichen und privaten Träger, Bewahrer und Vermittler von Kulturerbe sind aufge-fordert, aktiver Teil des Jahres zu werden.

Nach dem Motto „Sharing Heritage“ soll das gemeinsame kulturelle Erbe als identifikationsstiftendes Instrument verstärkt in das Bewusstsein gerückt werden. Ziel ist es, dieses Erbe miteinander zu teilen und dessen Potential für Identifikation, Partizipation und Entwicklung zu nutzen, denn unser Kulturerbe ist ein essenzieller, einzigar- tiger und unwiederbringlicher Bestandteil Europas.

Auf dieses Ereignis möchte der Arbeitskreis Bodendenkmäler mit einem Vortrag aufmerksam machen. Matthias Wemhoff wird zentrale archäologische Projekte im Rahmen des Kulturerbejahres thematisieren und dabei einen wesentlichen Aspekt aufgreifen, nämlich, dass unser kulturelles Erbe immer beides ist: lokal und europäisch. 

Die Einladung als pdf können Sie hier herunterladen >>>


Am 27.4.2016 wurde in Berlin das Archaeological Heritage Network (ArcHerNet) gegründet und mit dem Projekt "Stunde Null" gestartet. Das Expertennetzwerk, in dem auch Mitglieder des Arbeitskreises Bodendenkmäler vertreten sind, soll die an deutschen Institutionen bereits vorhandene Kompetenzen in den Bereichen Archäologie, Denkmalpflege, Architektur, historische Bauforschung, Restaurierung und Konservierung bündeln und so die notwendigen Synergieeffekte schaffen. Weiterführende Informationen zur Gründung des Netzwerks und zu den Gründungsmitgliedern finden Sie hier >>>

Stellungnahme des Arbeitskreises zu den Zerstörungen und der Ermordung des Archäologen Khaled Al-As'ad durch den IS

"Die systematische Zerstörung von Symbolen der kulturellen Vielfalt in Syrien enthüllt das wahre Ziel dieser Attacken: das syrische Volk seines Wissens, seiner Identität und seiner Historie zu berauben". (Irina Bokovoa, UNESCO Generaldirektorin in einer Stellungnahme vom 24.08.2015)

Angesichts der entsetzlichen Zerstörungen nicht nur in Syrien sondern auch im Irak und der Ermordung des Archäologen Khaled Al-As'ad bekräftigt der Arbeitskreis seine Solidarität mit den betroffenen Ländern und den Kollegen vor Ort.
Um auf die Wichtigkeit des Themas aufmerksam zu machen, stellen wir hier Links auf zentrale Beiträge zusammen: